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Schattengefühle

Dunkle Wolken ziehen am Horizont auf

werfen Schatten auf meine Seele

zerreissen mein Herz

 durchbohren meinen Körper

Kälte ergreift Besitz von mir,

füllt mich aus

verwandelt sich in Angst

versinke im Sturm der Verzweiflung

Spüre nur noch Schmerz und Einsamkeit stark und allgegenwärtig

 lässt mich nicht mehr los

 bringt mich um den Verstand

Kann mich nicht mehr halten

und werde nicht gehalten


 

Blick in den Spiegel

schau in den Spiegel

doch der Anblick quält mich so sehr

schau in den Spiegel

und fühle mich so leer

schau in den Spiegel

und kann einfach nicht mehr denn

ich schau in den Spiegel

doch sehe mich nicht mehr

 

Spuren im Sand

Dunkel ist die Nacht.
Es regnet.
Der kalte Wind weht
über die Dünen.
Tosend schäumt das Meer
an den Strand.
Wellen bäumen sich auf.

Spuren im Sand
führen zum Ufer.

Ein Mädchen kniet im nassen Sand.
Ihr durchnässtes Kleid
klebt am Körper.

Eine Klinge blitzt auf.
Sie fällt aus ihrer Hand.
Ihr Körper ist voll Blut.
In Strähnen klebt ihr Haar
im zarten Gesicht.
Ihre Augen sind rot,
Kein Laut geht über ihre Lippen.
Von der Hand tropft das Blut
in den sand.
In ihrem Kopf heerscht Leere.
Endlich vorbei.
Endlich frei.

Alles beginnt sich zu drehen.
Mit letzter Kraft erhebt sie sich.
Sie wandelt auf das Meer zu
und lässt sich fallen.

Das Wasser umschlingt ihren Körper
und gab ihn nie wieder frei.

Borderline

Bist abgestürzt auf kalte Erde
Spiegelkind vor weißem Mond
Nie in Kreis von Stirb und Werde
Hast du in deinem Traum gewohnt

Kannst nicht leben und nicht sterben
Bist nicht von hier und nicht von dort
Ohne Ahnen, ohne Erben
sucht deine Seele ihren Ort

Wer dich liebt ist bald verloren
Geflogen bist du nur allein
In dir wird neuer Traum geboren
Spiegelkinder bleiben schein

Erloschen

Er hört noch,

aber wird nicht gehört.

Er hat ein Herz,

aber fühlt nichts mehr.

Er hat eine Seele

und doch ist ihm alles egal.

Er atmet noch

aber lebt nicht mehr.

Das Licht des Lebens ist für ihn

erloschen!

An einen Toten

Du bist nicht mehr hier,
Wirst nie mehr da sein.
Zu viel ist ungesagt geblieben.
Jetzt schreibe ich alles in einen Brief -
Und verbrenne ihn.
Mit dem Verlöschen der Flammen
Spüre ich Deine Antwort:
"Es ist zu spät!“

Keinen Sinn

Sie war erst vier, als es geschah,
sie erschrak, als sie ihn so sah.
Er war nackt und er tat ihr weh,
sie dachte an Blumen und grünen Klee.

Mit sechs wurde es für sie noch schlimmer,
er kam jetzt jede Nacht in ihr Zimmer.
Jede Nacht mußte sie ihm dienen,
sie dachte an Hasen und summende Bienen.

Zur Mutter ging sie dann oft hin,
nur leider hatte es keinen Sinn.
Die Mutter glaubte ihr kein Wort,
sie wollte weg, einfach nur fort.

Sie war acht, viele Männer kamen,
verkauft wurde sie unter fremden Namen.
Sie stellte all ihre Gefühle ab,
sie redete nur noch kurz und knapp.

Total abgestumpft war sie mit zehn,
schloß die Augen, wollte nichts mehr sehn.
Mit ihren Kräften ging es zu Ende,
es war, ob sie neben sich stände.

Sie ging nicht mehr zur Mutter hin,
ihr Leben verlor den letzten Rest Sinn.
Plötzlich bekam sie ganz viel Mut,
sie starb in ihrem eigenen Blut.
                                                                               



 
Angst

Es gibt Momente,
da sitze ich nur so da
und denke nach.
Oft denke ich dann
über zu vieles nach
und bekomme dann
richtig Angst
Angst, dass mich keiner mag.
Angst, ganz allein auf der Welt zu sein.
Angst, enttäuscht zu werden.
Angst, alles falsch zu machen.
Dann wünsch ich mir jemand,
der immer für mich da ist,
mir zuhört, mich tröstet und aufheitert.
Vielleicht habe ich diesen Menschen
ja auch schon gefunden.
Aber im Moment habe ich Angst,
ihn wieder zu verlieren
~ANGST

Irrgarten der Verzweiflung

Nur leere Gedanken,

keine Hoffnung mehr in mir,

nur noch ein Nebelschleier,

der tief in mir steckt.

Unerfüllte Wünsche,

zehren mein Herz,

brennen sich in meinen Verstand,

werden jedoch nicht vollstreckt.

Ewige Suche,

nach ein wenig Glück,

nach Liebe und Geborgenheit,

ein bisschen Licht für meine trüben Gedanken.

Doch ich stecke fest,

in einem Irrgarten der Gefühle,

finde keinen Ausweg,

Grenzgänger

 

Winde des Ostens, was bringt ihr?

Die Unschuld, die Hoffnung, das Glück.

Winde des Nordens, was bringt ihr?

Die Schande, die Schmerzen, den Strick.

Stimmen des Westens, was sagt ihr?

Gib auf! Denn Du hast keine Chance.

Stimmen des Südens, was sagt ihr?

Du bist auf der Grenze - nun halt die Balance!

Im Rausch

Chaos im Kopf,

Chaos in der Seele.

Das Gehirn vollgestopft,

keine Richtung sehe.

Die Gedanken überschlagen sich,

finden keine Ordnung,

keinen klaren Gedanken fassen kann ich,

dreh mich im Kreis,

Chaos, Unruhe, Zittern,

kein Weg raus,

das kann verbittern.

Und wenn wir im Druck andre Wege gehen,

als der Verstand befiehlt,

man kann es nicht verstehen,

wenn die Ohnmacht die Kontrolle stiehlt,

dann ist man am Verzweifeln,

windet sich in Chaos,

hält es nicht mehr aus,

will Blut sehn,

den Weg weiter gehen,

Erlösung finden im befreienden Fluß aus Blut.

Es nicht zu tun erfordert Kraft, schafft Wut.

Und dann hält mans nicht mehr aus,

Man lässt die Qual einfach raus.

Der warme Strom bringt die Erlösung,

Der Körper befreit, der Druck entfließt,

die Seele kommt zur Ruh, ein Gedanke sich schließt.

Plötzlich findet man sich wieder in der waren Welt,

in der einem solche Tat schwer missfällt.

Man fühlt sich elend, kanns nicht fassen,

as solche Fesseln einen diese Dinge tuen lassen.

Gegen Höllenschmerzen in der Seele kenn ich nur einen Weg,

den des roten Saftes der mich zweierlei belebt.

Nun fand ich zunächst Frieden mit mir selbst,

bis sich wieder Chaos windet in meinem Herz.

Hoffnungslos


Ich kann sie nicht ertragen,
Diese Stille.
Ich kann sie nicht ertragen,
Diese Geräusche.
Ich kann keinen in meiner Nähe ertragen,
Ich kann das Alleinsein nicht ertragen,
Ich kann mich selbst nicht ertragen.

Die Klinge in der Haut,
Das Blut auf der Haut,
Schmerz gegen Schmerz,
Verzweiflung
Bemächtigt sich meiner.
Ich kann kaum noch atmen,
Übelkeit steigt in mir auf.
Weiß nicht, was ich tun soll,
Drehe die Musik lauter,
Schneide noch tiefer,
Ich will dass es aufhört,
Dieses Gefühl in mir,
Für das es keinen Namen gibt.
Wenn es doch
Endlich
Aus mir herausbluten würde,
So dass nichts mehr davon
Übrig bleibt
In mir.

Aber
Wahrscheinlich
Ist es
Immer noch da,
Wenn von mir selbst
Nichts mehr
Übrig
Geblieben ist.
Es ist
Zu stark für mich,
Und ich bin
Viel zu schwach,
Ausgeliefert,
Hoffnungslos
Unterlegen.

Hoffnungslos...

Egal


Diese Leere in mir...
Stück für Stück
Sterbe ich innerlich.
Manchmal ist der einzige Beweis
Für den Rest Lebendigkeit
Das Blut,
Das aus meinen Wunden strömt.

Alles ist mir so egal.
Ich schneide ziellos,
Drei
Vier
Fünf
Sechs Mal hintereinander,
Stille nicht mal mehr die Blutung.
Soll es bluten – egal.
Soll es sich entzünden – egal.
Wo ist mein Lebenswillen?
Ich weiß es nicht.
Auch das ist momentan
Egal.

Es ist alles so sinnlos.
Ein grauer Tag – ein graues Leben.
Es war einmal die Freude – vorbei.
Es war einmal das Licht – vorbei.
Es ist Nacht
Und ich bezweifle
Dass es jemals wieder dämmern wird.

 


 

 




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